Die Tage des Buddhas – der blaue Freitag in Gedanken vertieft

Jetzt geht es weiter mit unserer Serie über die verschiedenen Wochentage im Buddhismus: Buddhafiguren in verschiedenen Positionen, was die einzelnen Positionen bedeuten und welcher der ‘eigene’ Buddha ist?

Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung: Im Buddhismus glaubt man, dass bestimmte Ereignisse in Buddhas Leben an gewissen Tagen geschehen sind. Das jeweilige Abbild symbolisiert dieses Ereignis und bezieht sich auf den jeweiligen Tag des Geschehens. Da es 8 Buddhafiguren, aber nur 7 Wochentage gibt, hat jeder Tag einen bestimmtes Image und für den Mittwoch gibt es sogar zwei. Viele Leute sehen den Buddha ihres Geburtstages, als den ihren an. Ausserdem steht für jeden Tag in Thailand eine bestimmte Farbe und wie in allen anderen Kulturen auch ein Planet.

Hier könnt ihr über den gelben Montag und den Buddha, der Elend und Misere verhindert, den rosa Dienstag und den Buddha, der Kraft und Stärke gibt, den grünen Mittwoch, der gleich zweifach Erfolg bringt und den orangenen Donnerstag, den Tag der Meditation, nochmal nachlesen.

Damit sind wir dann bei dem blauen Freitag angekommen. Es ist der Tag der Venus und wird symbolisiert durch einen stehenden Buddha, beide Hände liegen gekreuzt über der Brust. Die derzeitige Königin ‘Regent Sirkit’ ist auch an einem Freitag geboren, am 12. August 1939, an dem auch der thailändische Muttertag gefeiert wird. In Schulen und vielen Ämtern in Thailand sieht man freitags alle Angestellte in blau gekleidet, am 12. August so ziemlich das ganze Land zu Ehren der Königin.

Hier ist der Freitag Buddha, in tiefen Gedanken und dies ist seine Geschichte:

Buddha für alle, die freitags geboren sind

Buddha für alle, die freitags geboren sind

Buddha steht in der Position des tiefen Nachdenkens, die Hände gekreuzt mit der rechten über der linken Hand. Die Geschichte sagt, dass Buddha Besuch von zwei Händlern hatte, Tapussa and Bhalika, die nach er Belehrung der Dhamma fragten, doch diese ist sehr schwierig zu verstehen. Nachdem sie wieder gingen, dachte Buddha über die ‘Dhamma’ nach und vor allem die Schwierigkeit sie dem Volk verständlich zu unterrichten. Dhama steht für Sitte, Recht und Gesetz, ethische und religiöse Verpflichtungen, aber auch als Ausdruck für Moral. Die Lehre ist eine tiefe, schwer durchschaubare, schwer zu begreifende, sachgerechte, ausgezeichnete, unzugängliche und feinsinnige Logik und eigentlich nur für Gebildeten verständlich. Nach langem Überlegen, ob er diese Lehre für sich behalten oder anderen Menschen darlegen solle, entschied er sich sie an alle, die Interesse zeigten weiterzugeben. Jedem solle die Möglichkeit gegeben werden, so viel der Lehre mitzunehmen wie er kann und will.

admin posted at 2008-10-30 Category: Deutsch, Wertvolle Tipps

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