Die Tage des Buddhas – der Donnerstag ganz in Orange, nicht nur für Mönche
Seit 2 Wochen berichten wir hier auf dem Blog über die verschiedenen Wochentage im Buddhismus: Buddhafiguren in verschiedenen Positionen, was die einzelnen Positionen bedeuten und welcher der ‘eigene’ Buddha ist?
Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung: Im Buddhismus glaubt man, dass bestimmte Ereignisse in Buddhas Leben an gewissen Tagen geschehen sind. Das jeweilige Abbild symbolisiert dieses Ereignis und bezieht sich auf den jeweiligen Tag des Geschehens. Da es 8 Buddhafiguren, aber nur 7 Wochentage gibt, hat jeder Tag einen bestimmtes Image und für den Mittwoch gibt es sogar zwei. Viele Leute sehen den Buddha ihres Geburtstages, als den ihren an. Ausserdem steht für jeden Tag in Thailand eine bestimmte Farbe und wie in allen anderen Kulturen auch ein Planet.
Hier könnt ihr über den gelben Montag und den Buddha, der Elend und Misere verhindert nochmal nachlesen, den rosa Dienstag und den Buddha, der Kraft und Stärke gibt und den grünen Mittwoch, der gleich zweifach Erfolg bringt.
Der fünfte Buddha der Woche ist der meditierende Buddha, sitzend in der Lotusposition, beide Hände liegen mit den Handflächen nach oben im Schoß – eine der bekanntesten Buddhaimages. Der orangene Donnerstag ist der Tag des Jupiters. Ausserdem glaubt man in Thailand, dass donnerstags Geborene sich vor allem als ausgezeichnete Lehrer, Anwälte und Richter auszeichnen.
Hier ist der Donnerstag Buddha, meditierend in der Lotusposition und seine Geschichte:
Bodhisattva erklärte in dieser Position feierlich, dass er fest entschlossen ist diesen Platz auf dem Grass nicht zu verlassen bis er Erleuchtung erlangt hat. Er wählte diese Position in Verzweifelung, doch war gleichzeitig davon überzeugt die Ursache und das Auflösen von Leid zu finden.
‘Bodhisattvas’ werden als nach höchster Erkenntis strebende Wesen angesehen, die auf dem Wege der ‘Tugendvollkommenheit’ die Buddhaschaft anstreben bzw. in sich selbst realisieren, um sie zum Heil aller lebenden Wesen einzusetzen. Kern der Bodhisattva-Philosophie ist der Gedanke, nicht selbst und allein für sich Erleuchtung zu erlangen und damit in das Nirvana einzugehen, sondern statt dessen zuvor allen anderen Wesenheiten zu helfen, sich ebenfalls aus dem endlosen Kreislauf der Reinkarnationen zu befreien.


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Und einen dicken Dankeschön-Knuddler für den Donnerstag Buddha!

Orange ist meine Lieblingsfarbe
Ich glaube ich werfe gleich die WII an und übe die Lotusposition
Conny