Die Tage des Buddhas – der grüne Mittwoch und jetzt gleich zweimal
Hier geht es jetzt weiter mit unserer Buddhaserie, vor ein paar Tagen haben wir schon über den gelben Montag und den rosa Dienstag berichtet. Farben, Planeten und Buddhafiguren in verschiedenen Positionen, was die einzelnen Positionen bedeuten und welcher der ‘eigene’ Buddha ist?
Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung: Im Buddhismus glaubt man, dass bestimmte Ereignisse in Buddhas Leben an gewissen Tagen geschehen sind. Das jeweilige Abbild symbolisiert dieses Ereignis und bezieht sich auf den jeweiligen Tag des Geschehens. Da es 8 Buddhafiguren, aber nur 7 Wochentage gibt, hat jeder Tag einen bestimmtes Image und für den Mittwoch gibt es sogar zwei. Viele Leute sehen den Buddha ihres Geburtstages, als den ihren an. Ausserdem steht für jeden Tag in Thailand eine bestimmte Farbe und wie in allen anderen Kulturen auch ein Planet.
Über den gelben Montag und den Buddha, der Elend und Misere verhindert, und den rosa Dienstag und den Buddha, der Kraft und Stärke gibt, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.
Damit kommen wir dann zu dem Mittwoch Buddha, oder besser gesagt zu den Mittwoch Buddhas – der Mittwoch ist der einzige Tag mit zwei Buddhaimages. Der Mittwoch ist ein grüner Tag, wird von Merkur regiert und soll dem Träger Erfolg bringen.
Hier ist der Mittwochmorgen Buddha, der in den Händen eine Schale für die Kollekte hält und dies ist seine Geschichte:
Es symbolisiert den ersten Morgen, den ‘Siddhartha Gautama’, der spätere Buddha, seinen Vater in ‘Kapilavastu’ besucht hat. ‘Kapilavastu’ ist die Hauptstadt des kleinen Staates der ‘Shakyas’ im nördlichen Indien, heute in Nepal gelegen. Er gilt als der Ort, an dem Buddha seine Jugendjahre verbrachte. Im dortigen Palast seines Vaters ‘Shuddhodana’, der der Herrscher dieses kleinen Reiches war, fand auch die Vermählung mit ‘Yashodhara’ und die Geburt des gemeinsamen Sohnes, ‘Rahula’ statt.
Buddha wurde am Tag seiner Ankunft von seiner Familie sehr nett begrüsst, doch Abends bevor alle zu Bett gingen, dachte keiner daran ihn für den nächsten Morgen zum Frühstück einzuladen, deshalb ging Buddha früh morgens auf eigene Faust in die Stadt um Gaben zu sammeln.
Aussdem gibt es dann noch den Mittwochabend Buddha, er sybolisiert den Rückzug in den Wald.
Nachdem seine Anhänger in Kosambi nicht aufhörten sich zu streiten, zog Buddha sich in einem ruhigen Unterschlupf im Wald zurück. Ein Elefant und ein Affe brachten ihm Verpflegung in Form von Wasser und Honig. Die Geschichte zeigt, dass sogar das Tierreich sich um Buddha’s Bedürfnisse kümmert. In dem Image sieht man den Elefanten sitzend an seiner rechten Seite (höchste Ehre) und einen kleineren Affen zu seiner Linken.



3 Responses Leave a comment
Hallo liebe Conny,
sorry aber der Mittwoch kommt zuerst, kannst Dich dann die Tage nochmal über den Orangenen freuen
sorry, my mistake
Kein Problem!
Aber was machen denn die Menschen, die Mittwoch mittags geboren sind?
Es gibt einen für morgens und einen für abends ???
Naja, genauer gesagt einen für die erste und einen für die zweite Hälfte des Tages – ich glaube da kann man ruhig ein wenig flexible sein und es für sich selbst bestimmen, meistens sehen mittags Geborene den ersten Buddha als den ihren an.